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Was ist besser für die Umwelt vegane, vegetarische oder tierische Lebensmittel?

Umweltschäden durch Landwirtschaft werden oft nicht berücksichtigt. Aber die natürlichen Prozesse im Boden und in der Luft sind für unsere Ernährung grundlegend, auch für den Erhalt von Biodiversität und Artenvielfalt. Vieles ist noch ungeklärt, aber eines ist klar: Vegane Lebensmittel erzeugen deutlich weniger Umwelt- und Klimaschäden als tierische Lebensmittel. Dass es so genannte „grüne Fleischprodukte“ gibt, heißt nicht, dass sie automatisch besser für die Umwelt sind. In der Forschung steht vieles auf dem Prüfstand – etwa die Frage, ob Bewässerung der Agrarflä – also Wasser – eine Alternative zu salzhaltigen Pestiziden sein kann.

Wie bekommen wir die Massentierhaltung in den Griff?

Die Massentierhaltung ist ein komplexer Prozess, der durch staatliche Förderung und Steuervergünstigungen ermöglicht wird. Der Staat hat daher eine Verantwortung für deren Folgen. So gesehen ist das Bekenntnis von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Zusammenhang mit dem „Agrar-Ethos“ interessant: „Wir müssen den Anforderungen der Zeit Rechnung tragen und haben die Aufgabe, unsere Landwirtschaft zukunftssicher zu machen.“ Wird hier womöglich die Diskussion um die Tierhaltung angestoßen? Die EU-Kommission hat sich bereits dafür ausgesprochen, eine Strategie für eine Tiergerechte Landwirtschaft zu entwickeln.

Macht es Sinn sich Fleisch, Gemüse oder Eier bei lokalen Erzeugern zu besorgen?

Auch wenn es sich nicht um lokal produziertes Gemüse handelt, sollte man darauf achten, dass die Produkte von ländlichen Erzeugern kommen. Es gibt eine Reihe von Tests, denen geprüfte Lebensmittel unterzogen werden. So erkennt man zum Beispiel, ob gentechnisch verändertes Saatgut verwendet wird oder ob mit Pestiziden gearbeitet wurde. Die EU-Verordnung 834/2007 schreibt vor dass angebotene Lebensmittel von lokalen Erzeugern solche Tests nachweisen müssen. Dadurch steigt der Druck auf große Firmen und Supermärkte, ihre Produkte stärker zu kontrollieren und gegebenfalls einzustellen.

Hühner im eigenen Garten halten

Hühner im eigenen Garten halten, ja das sollte man, kann man und sollte es nicht. Wer überhaupt noch immer Zweifel hat, was denn nun wirklich gut für die Hühner ist, möge sich doch mal ein paar Minuten Zeit nehmen und tiefer in die Materie gehen. Im Folgenden gehe ich auf die Vorteile und Nachteile von Hühnern im eigenen Garten ein.

Vorteile von Hühnern im eigenen Garten

Eigentlich gibt es für jeden Menschen, der seinen Lebensmittelbedarf selbst decken möchte, keinen Grund mehr, nicht mindestens über eine am besten über zwei Hühner zu verfügen. Allein schon weil viele Menschen heute über weniger als 0,5 ha Land verfügen … Hühner im eigenen garten halten gehört einfach dazu.

Selbstverständlich bringt es dem Menschen besonders viel, wenn er sich selbst versorgen kann. Nachzulesen ist das beispielsweise in unserem Artikel „Warum man sich selbst versorgen will“. Dabei spreche ich von der Versorgung mit Lebensmitteln, die selbst angebaut und/oder gezüchtet wurden. Und genau diesem Zweck kommt Hühner im eigenen Garten gut zu gute!

Hühner im eigenen Garten liefern Eier, die man nicht extra kaufen muss. Außerdem bietet sie eine Menge an Fleisch und vor allem auch Eingeweide, die sonst meist verkauft werden, aber leider manchmal schlecht gelagert worden sind oder gar nicht verkauft werden.

Die Hühner im eigenen Garten liefern Fleisch und Eier, die für den Verbraucher kein Geld kosten, aber viel Arbeit machen.

Die Hühner im eigenen Garten liefern Fleisch und Eier von guter Qualität. Das Fleisch ist nicht industriell verarbeitet worden sondern „wie Gott es schuf“, also zumindest in der Theorie ohne Chemie und Zusätze. Die Eier sind frisch und nicht industriell bearbeitet. Auch diese Vorgaben besitzen noch einen hohen Wert, ob sie nun realistische Vorstellungen der Verbraucher erfüllen oder nicht.