Brot-backen

Brot selber backen: Die Grundtechniken in 12 Schritten

1. Es geht auch ohne Mehl: Brotteig mit Reis, Quinoa oder Buchweizen wird manchmal als „unrein“ bezeichnet. Das liegt daran, dass diese Mehlsorten viele Mineralstoffe enthalten. Außerdem sind sie glutenfrei. Die Konsistenz kann zwar etwas ganz anders sein als bei Brot aus Weizenmehl, der Geschmack ist aber meistens hervorragend und der Brotaufbau völlig in Ordnung. Auch mal was Neues ausprobieren!

2. Eine Tischdecke mit einem Loch drückt die Ringe eines Holzbrettes perfekt nach außen und erzeugt im Inneren eine leckere Krume.

3. Einfache und klassische Weizenvariante für den Anfänger: Die geben Sie in einen Mörser, zermalmen damit die Körner und mischen die zerkleinerten Körner mit lauwarmem Wasser an. Rasch verdickt sich der Brei. Nun erst kommt das Mehl hinzu und man knetet den Teig mindestens 10 Minuten, bis er schön glatt ist.

4. Für eine Brotbackform gibt es verschiedene Formen: Eine Brotbackform hat meist Löcher für den Aufbau von Brotscheiben in verschiedener Größe sowie einen Rand, der das Auslaufen des Backteiges verhindern soll. Diese Backform ist ideal für den Anfänger, da sie wenig Platz benötigt und sehr effektvoll ist. Eine flache Brottarte hat oft keine Öffnung für eine ganze Scheibe, aber meistens einen Deckel oder einen Rand, der das Auslaufen des Teiges verhindern soll. Eine Brotbodenform ist sehr geeignet für Brotsorten wie Baguette oder Ciabatta, die einen runden Boden haben.

5. Für den Anfänger empfehlen sich vor allem Backformen aus Edelstahl oder Aluminium, da diese leicht zu reinigen sind und keine chemischen Zusätze enthalten, wie es bei anderen Metallen der Fall ist.

6. Der allgemeine Arbeitsablauf: Anschließend decken Sie den Topfboden mit einem Geschirrhandtuch ab und stellen ihn für etwa 1 Stunde an einem warmen Ort weg – am besten direkt unterm Heizkörper – damit er weich wird und sich die Aromastoffe entfalten können. In der Zwischenzeit bereiten Sie die Form vor.

7. Am besten wird das Brot in einer gusseisernen Backform gebacken, da sie aufgrund ihrer hohen Temperatur die idealen Bedingungen für den Brotschluss bietet – der ist der Teigvorgang, bei dem sich die Kohlehydrate im Teig umwandeln und dadurch krosser werden. Wenn Sie keine Backform besitzen, können Sie auch eine ganz normale Kastenform nehmen – solange diese nicht zu tief ist! Dazu legen Sie jede Seite mit einem Geschirrhandtuch aus und stellen das Brot für etwa 40 Minuten an einem warmen Ort weg. Danach decken Sie den Topfboden mit einem Geschirrhandtuch ab und stellen ihn für etwa 1 Stunde an einem warmen Ort weg – am besten direkt unterm Heizkörper – damit er weich wird und sich die Aromastoffe entfalten können. In der Zwischenzeit bereiten Sie die Form vor.

8. Mit einem scharfen Messer oder einer Brotbodengabel lassen sich die Löcher in der Brotbackform ausstechen – je nachdem welches Muster Sie bevorzugen: einzelne, gleichmäßige Löcher haben den Vorteil, dass das Brot später immer gleichmäßig aus dem Ofen kommt und alle verschieden große Löcher bei Streuselbroten.

9. Aber Vorsicht: Das Backblech sollte zum Backvorgang nicht direkt unter den Heizkörper gestellt werden, da es sonst sehr heiß werden kann und dadurch Oberfläche des Teigs verbrennt!

10. Wenn Sie keinen Schmortopf zur Hand haben, benutzen Sie bitte einen Topf mit Schmortopfdeckel oder eine Backform.

11. Legen Sie den Teig in die Form und streichen Sie ihn glatt.

12. Nun kommt das Geschirrhandtuch an seinen Platz: Es verhindert, dass der Teig auslaufen kann. Setzen Sie zum Schluss den Deckel auf!